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OPNexus/README.de.md
T
Julian Boldt cf9981c6eb
Release / verify (push) Waiting to run
Release / test (push) Blocked by required conditions
CI / backend (push) Blocked by required conditions
CI / frontend (push) Blocked by required conditions
CI / checks (push) Blocked by required conditions
Release v1.32.1
- **Korrektur: Rollouts erkannten die Zielversion bei anderen Release-Typen falsch.** OPNexus las die neue Version nur am Kernpaket `opnsense`. Bei der
  Business-Edition (`opnsense-business`) und beim Wechsel des Release-Typs (z. B. auf `opnsense-devel`, dann als neues Paket angeboten) fiel es auf
  `product_latest` zurück; das Gate hielt den Rollout dann fälschlich mit „Version passt nicht“ an. Live gefunden und belegt (Rollout mit Cluster in einer Welle).
- **Plan-Hinweis zu Alias-Namen ehrlich formuliert:** „kein zentraler Alias in OPNexus“ statt „kein Alias dieses Namens“ (von Hand auf der Firewall
  angelegte Aliase sind in Ordnung; der Planer fragt bewusst keine Firewall).
2026-10-23 12:40:49 +02:00

8.7 KiB
Raw Blame History

OPNexus

Alle OPNsense-Firewalls. Eine Konsole. Zentrale Verwaltung mehrerer OPNsense-Firewalls: Regeln, Aliase, NAT, VPN, Zertifikate, Logs und Updates — per OPNsense-API ausgerollt, mit Vorschau, Bestätigung und automatischem Rollback.

Website · Changelog · Handbuch · English

Zentrale Firewall-Regeln

Stand: 1.32.1 ist die aktuelle stabile Version. Entwickelt und getestet wurde gegen echte OPNsense-Instanzen; eine frische Installation aus dem Release-Bundle sowie Updates und Rollbacks sind durchgängig geprüft. Ecken und Kanten bitte melden.

Funktionen

  • Flotte & Hochverfügbarkeit — Live-Status aller Hosts, CARP-Rollen nebeneinander, Ereignis-Historie, Alarm bei Split-Brain oder fehlendem MASTER, Wartungsmodus mit optionalem Auto-Revert-Timer.
  • Regeln, Aliase & NAT — zentral gepflegt, gezielt auf Hosts oder Gerätegruppen ausgerollt; Port-Forward, 1:1- und Outbound-NAT mit Drift-Erkennung zwischen Cluster-Knoten.
  • Sichere Änderungen — jede Änderung läuft Prüfen → Ausrollen → Bestätigen; bleibt die Bestätigung im Zeitfenster aus, rollt OPNexus zurück.
  • Hierarchische Policies — Pre-/Post-Rulebases mit Vererbung über Gruppenbäume.
  • VPN — IPsec-Site-to-Site, OpenVPN und WireGuard, einmal definiert und ausgerollt.
  • Netzwerk — Schnittstellen, VLANs, virtuelle IPs, Gateways, Routen, LAGG/Bridge/GRE, DNS und DHCP je Firewall, dazu Tunables, Cron, Syslog, Snapshots und Diagnose (Ping, Traceroute, Port-Prüfung, DNS), ein Abgleich der Cluster-Knoten, mit Diff-Vorschau, Backup vor jeder Änderung und Schutz davor, die eigene Verbindung zu kappen; von Hand angelegte Regeln, Aliase und NAT-Regeln lassen sich übernehmen.
  • Zertifikate — Trust-Store für alle Firewalls und Ausstellung per ACME / Let's Encrypt.
  • Alarme — Gateway-/WAN-Ausfall (down, Paketverlust, Latenz), Schwellen für Platte, Speicher, Swap und CPU sowie ausgefallene Dienste; über mehrere Messungen entprellt, damit Einzelspitzen und flackernde Verbindungen schweigen. Zustellung per E-Mail, Webhook, ntfy, Gotify, Telegram, Microsoft Teams oder Matrix, jedes Ereignis einzeln schaltbar.
  • Firewall-Oberfläche über OPNexus — die Weboberfläche einer Firewall in einem eigenen Browser-Tab über OPNexus öffnen, auch hinter NAT; nur für Admins, Einmal-Ticket, eigene Origin, Zeitlimits und Audit (standardmäßig aus).
  • Logs & Audit — zentrale Log-Suche mit Korrelation, Dashboards und lückenloser Deploy-Verlauf.
  • Update-Center und Rollouts — Firmware-Updates für die Flotte, mit Blick auf HA-Reihenfolge und Wartungsmodus; Rollouts in Wellen (Canary → Pilot → Prod) mit wiederkehrenden Wartungsfenstern, Gesundheitsprüfung zwischen den Wellen (auf Wunsch mit Erreichbarkeitsproben, die die Firewall selbst ausführt) und automatischem Halt bei jeder Auffälligkeit. Vor jedem Update legt OPNexus ein ZFS-Boot-Environment als Rückweg-Punkt an; „Zur vorherigen Firmware“ stellt es geführt wieder her.
  • Konfiguration als Code — Regeln, Aliase, NAT, Gruppen, Policy-Hierarchie und Standort-Variablen als eine YAML-Datei exportieren (für Git und Review) und wieder importieren: erst ein Plan (neu / geändert / entfernt / blockiert), dann das Übernehmen in einer Transaktion, das nur die Entwürfe in OPNexus ändert (nie eine Firewall). opnexus export / opnexus apply --dry-run für Konsole und CI.
  • Einrichtungsassistent — geführter Erststart nach der Installation: eigenes Passwort, Zwei-Faktor und die erste Firewall verbinden.
  • Selbst-Update — OPNexus aktualisiert sich auf Wunsch aus der eigenen Oberfläche, mit Fortschritt und automatischem Rollback (optional).
  • Automatisierung — persönliche API-Tokens (Lesen / Ausrollen / Admin), Prometheus-Metriken, ein nur lesender MCP-Endpunkt für KI-Assistenten und ein OpenAPI-Schema.
  • Sicherheitslage — ein Wert von 0 bis 100 je Firewall aus Härtungs- und Regel-Hygiene-Prüfungen (offene WAN-Regeln, schwaches SSH/SNMP, verdeckte Regeln, alte Backups …), nur lesend.
  • Regel-Analyse — „Welche Regel trifft?“ für Quelle, Ziel, Protokoll und Port: die entscheidende Regel je Firewall (oder Flotte/Gruppe) mit ehrlicher Sicherheit (sicher / vermutlich / unbekannt) und Prüfprotokoll Regel für Regel, nur lesend. Eine Bereinigungsliste nennt ungenutzte, verdeckte, doppelte und lange deaktivierte Regeln (jeweils mit Sicherheit); ein Administrator kann ausgewählte Regeln abschalten (Vorschau, dann Ausrollen mit automatischer Rücknahme ohne Bestätigung), später löschen und aus einer Sicherung des Regelinhalts wiederherstellen. Jede Regel hat einen Änderungsverlauf – auch für Änderungen außerhalb von OPNexus.
  • Backups & Wiederherstellung — geplante Konfigurationssicherungen mit Aufbewahrung, verschlüsselte Offsite-Kopie auf S3-kompatiblen Speicher, Änderungsansicht zwischen Sicherungen und eine vollständige verschlüsselte Sicherung von OPNexus selbst (opnexus backup --full).
  • Single Sign-on — Anmeldung über deinen Identitätsanbieter (OIDC); die Rolle kommt bei jeder Anmeldung aus dessen Gruppen.
  • Zugang — HTTPS mit gepinnten Firewall-Zertifikaten, optionale Zwei-Faktor-Anmeldung, Rollen (Admin / Operator / Nur-Lesen), Tastaturbedienung, Dark Mode, Oberfläche auf Deutsch und Englisch.

Alle Screenshots zeigen fiktive Beispieldaten.

Ratgeber

Schnellstart

Voraussetzung: Docker mit Compose-Plugin.

git clone https://git.opnexus.dev/opnexus/opnexus.git
cd opnexus
cp .env.example .env        # POSTGRES_PASSWORD (und ADMIN_PASSWORD) setzen
docker compose up -d --build

Die Oberfläche läuft dann unter http://localhost:3100. Ohne ADMIN_PASSWORD wird beim ersten Start ein zufälliges Admin-Passwort erzeugt und einmalig im Backend-Log ausgegeben. Verloren oder nie gesehen? Dieses Kommando setzt ein neues Zufallspasswort und zeigt es an (im Repo-Checkout scripts/opnexus, im Release-Bundle ./opnexus):

scripts/opnexus password

Nach der ersten Anmeldung öffnet sich von selbst ein kurzer Einrichtungsassistent: eigenes Passwort setzen, optional Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten, die erste Firewall verbinden (samt Anleitung für den API-Key in OPNsense). Er lässt sich überspringen und jederzeit unter System › Einrichtung wieder öffnen.

Für den Zugriff von anderen Rechnern und den Produktivbetrieb mit TLS (mitgelieferter Caddy-Proxy) siehe das Handbuch.

Fertige Images (amd64 und arm64) liegen in der Registry dieses Gitea. In der .env:

OPNEXUS_IMAGE_REPO=git.opnexus.dev/opnexus
OPNEXUS_VERSION=1.32.1
docker compose pull && docker compose up -d --no-build

Aktualisiert wird danach mit scripts/opnexus update / rollback (erst ziehen, vor Migrationen ein Datenbank-Backup, automatisches Zurückrollen, wenn die Dienste nicht gesund werden).

Datenschutz

OPNexus wird selbst betrieben und hat keine Telemetrie. Es verbindet sich nur mit deinen Firewalls und mit Benachrichtigungszielen, die du selbst einrichtest. Der optionale Hinweis auf neue Versionen (Schalter unter Einstellungen › OPNexus aktualisieren, oder UPDATE_CHECK_URL in der .env) ist aus, solange du ihn nicht einschaltest; eingeschaltet geht höchstens alle 12 Stunden ein einfaches GET mit dem User-Agent OPNexus/<Version> hinaus — ohne Instanz- oder Nutzerdaten.

Lizenz

OPNexus ist quelloffen einsehbar (source-available) unter der PolyForm Shield License 1.0.0 — es ist keine Open-Source-Software im Sinne der OSI. Du darfst den Code herunterladen, lesen, verändern und nutzen, auch in einem Unternehmen für die eigenen Firewalls. Nicht erlaubt ist, damit ein konkurrierendes Produkt anzubieten (etwa Weiterverkauf oder Betrieb als gehosteter Dienst). Maßgeblich ist der Lizenztext.

Sicherheit

Sicherheitslücken bitte vertraulich an [email protected] melden, siehe SECURITY.md.


OPNexus ist ein unabhängiges Projekt und steht in keiner Verbindung zu Deciso B.V. oder dem OPNsense®-Projekt. OPNsense® ist eine Marke von Deciso B.V.